F. Kazemi Pakdel, A. Kazemi Pakdel, H. Zarei, und A. Brian, „Combined training improves functional capacity, fatigue, and quality of life in individuals with multiple sclerosis: a systematic review and meta-analysis“, BMC Neurol., Bd. 26, Nr. 1, S. 17, Dez. 2025, doi: 10.1186/s12883-025-04548-z. [1].
Stellen wir uns eine Person mit Multipler Sklerose vor: Bei ihr fühlen sich die Beine schwer an, das Gleichgewicht ist unsicher, jeder Schritt kostet Konzentration — und schon alltägliche Wege können zur Belastungsprobe werden. Genau hier setzt Rehabilitation an. Doch reicht es aus, nur Kraft, nur Ausdauer oder nur Balance zu trainieren? Oder braucht eine so vielschichtige Erkrankung auch einen mehrdimensionalen Trainingsansatz?
Kombiniertes (Combined) Training verbindet verschiedene Trainingsformen, zum Beispiel Kraft-, Ausdauer-, Gleichgewichts- oder funktionelle Übungen, innerhalb eines Rehabilitationsprogramms. Gerade bei Menschen mit Multipler Sklerose erscheint dieser Ansatz vielversprechend, da die Erkrankung nicht nur einzelne körperliche Funktionen betrifft, sondern Mobilität, Fatigue und Lebensqualität gleichzeitig beeinflussen kann. Dieses Review geht daher der Frage nach, ob kombiniertes Training mehr ist als nur ein „Trainingsmix“ — nämlich ein wirksamer Ansatz, um funktionelle Kapazität, Erschöpfung und Lebensqualität bei Menschen mit Multipler Sklerose gezielt zu verbessern [1].
Schulterschmerzen sicher diagnostizieren – statt Tests auswendig lernen.Lerne, Rotatorenmanschetten-assoziierte Schulterschmerzen evidenzbasiert zu beurteilen, klinische Befunde sinnvoll zu interpretieren und Therapieentscheidungen auf einer fundierten diagnostischen Grundlage zu treffen.
Mehr Trainingseffekt mit weniger Belastung.Lerne, Blood Flow Restriction Training evidenzbasiert einzusetzen, Wirksamkeit und Sicherheit fundiert zu beurteilen und BFR gezielt in Rehabilitation, Prävention und Leistungssport zu integrieren.
Schultersehnen erfolgreich behandeln – mit Evidenz statt Gewohnheit.Lerne, Schultertendinopathien fundiert zu beurteilen, Belastung gezielt zu steuern und Patient:innen mit einer modernen, evidenzbasierten Therapie sicher zurück zu Belastbarkeit und Funktion zu begleiten.
Welche Supplements helfen wirklich – und welche nicht?Lerne, die Evidenz zu den wichtigsten Nahrungsergänzungsmitteln sicher zu bewerten, sinnvolle Empfehlungen abzuleiten und Supplements gezielt einzusetzen, um Rehabilitation, Regeneration und Training bestmöglich zu unterstützen.
Nachbehandlungsschemata verstehen – statt ihnen blind zu folgen.Lerne, wie Rehabilitationsprotokolle entstehen, welche Evidenz ihnen zugrunde liegt und wie du sie patientenzentriert und evidenzbasiert für fundierte Therapieentscheidungen einsetzt.