L. Khuna, R. Sriarmad, M. Y. C. Pang, und K. Longlalerng, „Effects of exercise programs on cardiopulmonary function and signs and symptoms in patients with post-COVID-19 condition: a systematic review and meta-analysis“, Front. Med., Bd. 13, März 2026, doi: 10.3389/fmed.2026.1772741.
Patient:innen mit Post-COVID-Syndrom (PCS) begegnen uns inzwischen immer häufiger im physiotherapeutischen Alltag. Viele berichten auch Monate nach der Infektion noch über starke Erschöpfung, Atemnot, reduzierte Belastbarkeit oder das Gefühl, dass selbst einfache Alltagsaktivitäten plötzlich extrem anstrengend geworden sind. Gerade diese eingeschränkte Belastungstoleranz stellt sowohl Betroffene als auch Therapeut:innen oft vor große Herausforderungen. Wie viel Belastung ist sinnvoll? Welche Trainingsformen helfen wirklich? Und ab wann kann Training Symptome möglicherweise sogar verschlechtern? Das vorgestellte systematische Review [1] liefert hier ein wichtiges Puzzleteil innerhalb eines noch jungen und dynamischen Forschungsfeldes.
Solltest Du noch ganz neu in diesem Themenfeld sein, dann schau gerne als Grundlage im dazugehörigen Blog vorbei, hier werden zugrunde liegende Mechanismen und Hintergründe detailliert beschrieben.