J. Wang u. a., „Multimodal Active Physiotherapy Versus Multimodal Passive Physiotherapy for Chronic Nonspecific Neck Pain: A Randomized Controlled Trial on Dual Outcomes of Physical and Mental Health“, Pain Res. Manag., Bd. 2025, Nr. 1, S. 3449647, Okt. 2025, doi: 10.1155/prm/3449647 [1].
Chronische Nackenschmerzen sind selten nur ein lokales Halswirbelsäulenproblem. Gerade bei unspezifischen Beschwerden über mehrere Monate greifen rein strukturelle Erklärungen oft zu kurz, weil Schmerzverarbeitung, Bewegungsangst, Selbstwirksamkeit, Schlaf, Stress und bisherige Behandlungserfahrungen das klinische Bild mitprägen. Hier entsteht ein Spannnungsfeld: Wie viel passive Behandlung ist sinnvoll, wann braucht es konsequente Aktivierung – und wie übersetzen wir Leitlinienempfehlungen in eine patientenzentrierte Praxis?
Das Review ordnet eine aktuelle randomisierte Studie zur multimodalen aktiven versus passiven Physiotherapie bei chronischen unspezifischen Nackenschmerzen ein und verbindet sie mit der biopsychosozialen Perspektive moderner Schmerzphysiotherapie. Dabei geht es nicht nur um Schmerzintensität oder Beweglichkeit, sondern auch um psychische Gesundheit, Kinesiophobie, konditionierte Schmerzmodulation und gesundheitsbezogene Lebensqualität. Besonders interessant wird die Frage, ob aktive Therapie tatsächlich nur „Übung“ bedeutet – oder ob Edukation, Belastungsaufbau und veränderte Schmerzüberzeugungen ein eigenes therapeutisches Profil schaffen.
Schulterschmerzen sicher diagnostizieren – statt Tests auswendig lernen.Lerne, Rotatorenmanschetten-assoziierte Schulterschmerzen evidenzbasiert zu beurteilen, klinische Befunde sinnvoll zu interpretieren und Therapieentscheidungen auf einer fundierten diagnostischen Grundlage zu treffen.
Mehr Trainingseffekt mit weniger Belastung.Lerne, Blood Flow Restriction Training evidenzbasiert einzusetzen, Wirksamkeit und Sicherheit fundiert zu beurteilen und BFR gezielt in Rehabilitation, Prävention und Leistungssport zu integrieren.
Schultersehnen erfolgreich behandeln – mit Evidenz statt Gewohnheit.Lerne, Schultertendinopathien fundiert zu beurteilen, Belastung gezielt zu steuern und Patient:innen mit einer modernen, evidenzbasierten Therapie sicher zurück zu Belastbarkeit und Funktion zu begleiten.
Welche Supplements helfen wirklich – und welche nicht?Lerne, die Evidenz zu den wichtigsten Nahrungsergänzungsmitteln sicher zu bewerten, sinnvolle Empfehlungen abzuleiten und Supplements gezielt einzusetzen, um Rehabilitation, Regeneration und Training bestmöglich zu unterstützen.
Nachbehandlungsschemata verstehen – statt ihnen blind zu folgen.Lerne, wie Rehabilitationsprotokolle entstehen, welche Evidenz ihnen zugrunde liegt und wie du sie patientenzentriert und evidenzbasiert für fundierte Therapieentscheidungen einsetzt.