Wissenschaftliche Referenz: H. de Amorim, M. de Noronha, J. Hunter, S. Barrett, and M. Kingsley, “Barriers and facilitators to exercise-based rehabilitation in people with musculoskeletal conditions: A systematic review,” Musculoskeletal Science and Practice, vol. 77, p. 103279, 2025, doi: 10.1016/j.msksp.2025.103279 [1].
Warum bleiben die Effekte von Übungsprogrammen im Alltag oft hinter der Studienlage zurück? Meta-Analysen zeigen seit Jahren, dass Bewegungstherapie bei vielen muskuloskelettalen Erkrankungen wirksam ist. Gleichzeitig wird jedoch ein zentraler Punkt oft nur unzureichend berücksichtigt: Ob Patient*innen die empfohlenen Übungen tatsächlich regelmäßig durchführen [2]. Die neue Übersichtsarbeit von de Amorim et al. ordnet die Schlüsselhindernisse und fördernden Faktoren ein. Eventuell könnte das ein Kompass sein, um Lücken zwischen Evidenz und Praxis gezielter zu schließen?